Der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Dr. Michael Jansen, war in Begleitung des Deutschen Botschafters in Belarus, Dr. Helmut Frick, am 9.6.2003 zu Gast am IfD. Vor versammelter Zuhörerschaft, die sich aus Studenten und Wissenschaftlern der EHU zusammensetzte, hielt Herr Dr. Jansen einen Vortrag zum Thema: "Der Umgang mit der schwierigen Vergangenheit in Deutschland - die Zwangsarbeiterfrage". Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft verwaltet die Mittel aus dem 5 Milliarden Euro Etat des Bundes und der deutschen Wirtschaft, der zur Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter in Deutschland bestimmt ist. Herr Dr. Jansen berichtete auch über die Entschädigungsleistungen in Belarus, die über die belarussische Stiftung Verständigung und Versöhnung abgewickelt werden. Herr Dr. Jansen lobte die problemlose und zügige Auszahlung der Gelder durch diese Stiftung und kündigte den baldigen Abschluss der zweiten Tranche an. Danach sind allein in Belarus 354 Mio. Euro für über 100.000 Geschädigte und ihre Familien ausbezahlt worden.